Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)
Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist die häufigste hormonelle Störung bei Frauen im reproduktiven Alter und betrifft schätzungsweise 5–15 % aller Frauen.
Symptome bei PCOS
Die Symptome bei PCOS sind vielfältig. Klicke auf ein Symptom, um mehr zu erfahren:
Hormonelle Akne
Hormonelle Akne tritt typischerweise im Kinn- und Kieferbereich auf und ist auf Hormonschwankungen zurückzuführen – besonders auf Androgenüberschuss und Progesteron-Östrogen-Dysbalancen.
Gewichtszunahme
Unerklärliche Gewichtszunahme, besonders im Bauchbereich, ist ein häufiges Symptom hormoneller Veränderungen und kann trotz Ernährungsumstellung anhalten.
Haarausfall
Haarausfall bei Frauen (Alopezie) ist oft hormonell bedingt und kann auf Schilddrüsenerkrankungen, Wechseljahre oder andere hormonelle Dysbalancen hinweisen.
Müdigkeit
Anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung sind häufige Symptome hormoneller Dysbalancen und können die Lebensqualität stark einschränken.
Stimmungsschwankungen
Hormonell bedingte Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen sind häufig in der Perimenopause und bei anderen hormonellen Erkrankungen.
Schlafstörungen
Schlafstörungen bei Frauen mit hormonellen Veränderungen äußern sich oft als Ein- oder Durchschlafprobleme, häufiges Aufwachen oder nicht erholsamer Schlaf.
Libidoverlust
Ein nachlassendes sexuelles Verlangen ist bei Frauen häufig hormonell bedingt und betrifft viele Frauen in der Perimenopause und darüber hinaus.
Konzentrationsprobleme
Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit und der sogenannte "Brain Fog" gehören zu den belastendsten, aber wenig bekannten Symptomen hormoneller Veränderungen bei Frauen.
Reizbarkeit
Reizbarkeit, kurze Zündschnur und innere Unruhe sind häufige Symptome hormoneller Dysbalancen – besonders in der Perimenopause und bei Schilddrüsenerkrankungen, wenn Hormone das zentrale Nervensystem direkt beeinflussen.
Antriebslosigkeit
Anhaltende Antriebslosigkeit und Motivationslosigkeit bei Frauen sind oft hormonal bedingt – Schilddrüsenunterfunktion, Östrogenmangel und Testosteronmangel beeinflussen die Dopamin-Motivation-Achse direkt.
Herzrasen
Herzrasen, Herzstolpern oder ein unregelmäßiger Herzschlag ohne erkennbaren Auslöser sind häufige Begleitsymptome hormoneller Schwankungen – besonders in der Perimenopause und bei Schilddrüsenerkrankungen.
Wassereinlagerungen
Hormonell bedingte Wassereinlagerungen entstehen durch das Zusammenspiel von Östrogen, Progesteron und Cortisol – besonders in der zweiten Zyklushälfte, in der Perimenopause und bei Schilddrüsenunterfunktion.
Depressionen
Depressionen und anhaltende depressive Verstimmungen bei Frauen in der Perimenopause und mit Schilddrüsenerkrankungen sind oft hormonell bedingt – Östrogen, Progesteron und Schilddrüsenhormone haben direkte Wirkung auf das Gehirn.
Angststörungen
Anhaltende Angstzustände und Angststörungen bei Frauen in der Perimenopause und mit Hormonstörungen sind häufig neurochemisch bedingt – Progesteron- und Östrogenabfall wirken direkt auf die Angstzentren im Gehirn.
Zyklusveränderungen
Unregelmäßige Zyklen, ausbleibende Periode oder veränderte Blutungen sind häufige Frühzeichen der Perimenopause, des PCOS und anderer hormoneller Störungen. Der Zyklus ist der 'fünfte Vitalzeichen' der weiblichen Gesundheit.
Bauchbeschwerden
Blähungen, Verstopfung, Durchfall und Bauchschmerzen sind häufige Begleitsymptome bei Hashimoto, PCOS und hormonellen Dysbalancen – Schilddrüsenhormone und Östrogen wirken direkt auf die Darmfunktion.
Zusammenhänge & verwandte Erkrankungen
Weitere Fragen zu PCOS
Leidest du unter PCOS-Symptomen?
Mach unseren kostenlosen 2-Minuten-Symptom-Check für eine erste Einschätzung.
Zum Symptom-Check