Quellen & Methodik
Gesundheitsinformationen tragen Verantwortung. Hier erklären wir offen, wie unsere Inhalte entstehen, welche Quellen wir nutzen und wie wir sicherstellen, dass die Informationen medizinisch korrekt sind.
Unser redaktioneller Prozess
Von der Themenauswahl bis zur Veröffentlichung folgen wir einem klar definierten Prozess.
Themenauswahl nach Suchverhalten
Themen werden anhand von Suchanfragen ausgewählt, die zeigen, wo Frauen konkrete Fragen stellen und aktuell keine verlässlichen Antworten finden. Ausgangspunkt sind Symptome und Diagnosen, nicht Produkte.
Recherche in medizinischen Primärquellen
Jeder Artikel basiert auf Primärquellen: AWMF-Leitlinien, PubMed-Studien, Cochrane-Reviews. Keine Inhalte werden aus anderen Gesundheitswebseiten übernommen.
Einordnung nach Evidenzgrad
Empfehlungen werden nach Evidenzgrad eingeordnet: stark (Meta-Analysen, RCTs), moderat (Kohortenstudien), schwach (Expertenmeinung, Fallberichte). Anekdotische Informationen werden als solche gekennzeichnet.
Medizinische Qualitätsprüfung
Inhalte werden nach medizinischen Leitlinien auf Richtigkeit geprüft, bevor sie veröffentlicht werden. Veraltete Informationen werden bei Leitlinienänderungen aktualisiert.
Verständliche Sprache ohne Vereinfachung
Medizinische Konzepte werden in zugänglicher Sprache erklärt, ohne klinische Präzision zu opfern. Fachbegriffe werden im Kontext erklärt.
Regelmäßige Aktualisierung
Gesundheitsinformationen veralten. Artikel werden mit Aktualisierungsdatum versehen und bei neuen Studienergebnissen oder Leitlinienänderungen überarbeitet.
Unsere Quellen
Diese Institutionen, Datenbanken und Publikationen bilden die primäre Grundlage unserer medizinischen Inhalte.
Medizinische Leitlinien
AWMF – Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
Deutsche medizinische Leitlinien-Datenbank. Maßgeblich für klinische Standards zu Menopause, Schilddrüsenerkrankungen und Autoimmunerkrankungen.
www.awmf.orgDGGG – Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
Leitlinien zur Hormontherapie (HRT) in den Wechseljahren, S3-Leitlinie Peri- und Postmenopause (2020).
www.dggg.deDGE – Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie
Fachgesellschaft für Schilddrüsenerkrankungen, Hashimoto und hormonelle Störungen.
www.endokrinologie.netACOG – American College of Obstetricians and Gynecologists
Internationale Leitlinien zu PMS/PMDD-Diagnostik und Lutealphase-Defizit.
www.acog.orgWissenschaftliche Datenbanken
PubMed / MEDLINE
Primäre Quelle für peer-reviewte medizinische Studien zu allen auf Aera Health behandelten Themen.
pubmed.ncbi.nlm.nih.govCochrane Library
Systematische Reviews und Meta-Analysen – genutzt für Bewertungen von Interventionen (z.B. Selen bei Hashimoto, Phytoöstrogene bei Menopause).
www.cochranelibrary.comThe Lancet, BMJ, JAMA
Hochrangige internationale Fachzeitschriften für klinische Studien und Übersichtsarbeiten.
www.thelancet.comStandardisierte Diagnostiktools
MENQOL – Menopause-Specific Quality of Life Questionnaire
Validierter klinischer Fragebogen (Hilditch et al.) zur Erfassung menopausaler Symptome. Grundlage des Perimenopause-Clusters im Symptom-Check.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8624666/STRAW+10 – Staging of Reproductive Aging Workshop
Internationales Staging-System für reproduktives Altern; genutzt zur Einordnung von Perimenopause-Phasen.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22154873/Zulewski-Score / Billewicz-Score
Klinische Scores zur Einschätzung von Hypothyreose-Wahrscheinlichkeit; Grundlage des Hashimoto/Schilddrüsen-Clusters.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9414063/HPA-Achsen-Forschung (Sapolsky, Guilliams & Edwards)
Grundlagenforschung zur Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse und chronischem Stress; Grundlage des Cortisol-Dysbalance-Clusters.
pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25356922/Was Aera Health nicht ist
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